• Lehrbuch 4. Quartal 2017

    Ethik für die Soziale Arbeit

    Nomos Verlag

Für Mitglieder von Handlungsprofessionen wie der Sozialen Arbeit ist die verpflichtende Rückbindung ihrer Handlungsvollzüge an ein professionsspezifisches Ethos unverzichtbar. Denn konkrete Praxis ist immer durch strukturelle Komplexität und situative Einmaligkeit gekennzeichnet und dadurch sowohl der reglementierenden Planung als auch der objektivierenden Überprüfbarkeit entzogen. Die prinzipielle Gefährdung, die aus dieser Handlungskonstellation für alle von der Handlung Betroffenen resultiert, erfordert die Selbstbindung des Handelnden an sittliche Prinzipien und Verhaltensstandards, die als Handlungsziele die Interaktionsbeziehungen regeln. Vor allem der verantwortliche Umgang mit widerstreitenden Ansprüchen setzt nicht nur eine hohe persönliche Integrität des professionell Handelnden, sondern auch seine Vertrautheit mit den Reflexionsstandards der Ethik voraus.
Der Band unternimmt es, mit Blick auf das professionsspezifische Ethos der Sozialen Arbeit in die Strategien der ethischen Urteilsbildung einzuführen.

  • Philosophisches Seminar 21./22. Oktober 2017

    Der Staat: ein barmherziger Samariter? Seine Rolle bei den aktuellen Herausforderungen

    Thomas Morus Akademie/Bensberg

Mit der Aufname von Flüchtlingen aus den Krisengebieten dieser Welt und den damit einhergehenden Aufgaben für Deutschland und Europa sind zahlreiche Probleme aufgebrochen, die die fundamentalen Aufgabenbereiche moderner Staaten hinterfragen. In den Diskussionen um die Durchlässigkeit von Grenzen, um die öffentliche Meinungsbildung im Zeitalter des Internets oder um das Widererstarken rechtspopulistischer Kräfte ist heute erneut fraglich geworden, wie sehr sich der Staat in das Leben seiner Bürger einmischen darf.
Moderne freiheitlich-demokratische Rechts- und Verfassungsstaaten wie diejenigen Europas verstehen sich zwar als dem Menschenrechtsethos verpflichtete Gemeinwesen, die von der gleichen Würde und dem gleichen Freiheitsanspruch aller ausgehen. Als sozialstaatlich verfasste Nationen können sie sich deshalb nicht allein auf die Funktion eines „Nachtwächters“ zurückziehen, der Leib und Leben der Bürger garantiert, aber nichts darüber hinaus ermöglicht.
Wie weit dürfen dann aber umgekehrt die notwendigen Eingriffe des Staates gehen, damit die Bürger ihre Freiheit im Sinne eines menschenwürdigen Lebensplanes tatsächlich auch realisieren können? Wann droht die Gefahr einer Kompetenzüberschreitung? Wo missversteht der Staat sich als „moralische Anstalt“, die die Moral, die Identität und die Beziehungen seiner Bürger zu bestimmen versucht?

  • Diskussionsveranstaltung 7. Sept. 2017, 19 Uhr

    Auf welchen Werten bauen wir auf? Das neue WIR. Zusammenleben in einer globalisierten Stadtgesellschaft

    Domforum Köln

Auf welchen Werten bauen wir auf? Auf welchem Wertefundament kann eine Gesellschaft stehen, die durch immer größere Vielfalt geprägt ist? Gibt es eine große Schnittmenge oder zumindest einen kleinsten gemeinsamen Nenner?

Referenten:

  • Dr. Aziz Fooladvand, Lehrer und Menschenrechtsaktivist;
  • Dr. Dani Kranz, Anthropologin;
  • Prof. Dr. Armin Wildfeuer, Philosoph
  • Moderation: Melanie Wielens

Eine Reihe in Kooperation mit der Melanchthon-Akademie, dem Friedensbildungswerk, der VHS Köln, dem Runden Tisch für Integration und dem Kath. Bildungswerk Köln

  • Moderation 6. Mai 2017, 15.00-19.00 Uhr

    Symposium: Fragen der Gerechtigkeit

    KSI Siegburg/Michaelsberg

  • Vortrag 11. April 2017, 19.30 Uhr

    Die Torheit des Kreuzes und der Gott der Philosophen

    Domforum Köln

  • Vortrag 23. Nov. 2016, 20 Uhr

    Erfahrung zwischen Unmittelbarkeit und Vermitteltheit

    Kultursalon Korchenbroich

  • Offene Akademietagung 29./30. Oktober 2016

    500 Jahre Utopia: Thomas Morus, Leuven und die Neuzeit

    Leuwen/Belgien

  • Vortrag 15.Oktober 2016

    Die Entmächtigung der neuzeitlichen Vernunft: Romantik als Beginn der Moderne

    Vortrag im Rahmen der Offenen Akademietagung >``... färbt die blaue Blume rot!`` Der Einfluss der Romantik auf Politik und Gesellschaft< am 15./16. Oktober 2016 an der Thomas Morus Akademie/Bensberg

  • Vortrag 15. Oktober 2016

    Geschichte - Gemeinschaft - Religion: Die ``politische Romantik`` des 19. Jahrhunderts und ihre Wirkungen

    Vortrag im Rahmen der Offenen Akademietagung >``... färbt die blaue Blume rot!`` Der Einfluss der Romantik auf Politik und Gesellschaft< am 15./16. Oktober 2016 an der Thomas Morus Akademie/Bensberg

  • Vortrag 20. Sept. 2016

    Theonomy and Autonomy. The change in the understanding of reason and order in western philosophy as metaphysical background of the rise and decline of natural law thinking

    Vortrag im Rahmen der Tagung: Heute gerecht leben. Impulse zu Ordnungskonzeptionen aus christlicher, orthodoxer und schiitischer Tradition, Wien, 19.-22. September 2016

  • Publikation August 2016

    Das Subjekt als Legitimationsinstanz. Die Vorgeschichte seiner Entdeckung im Raum christlicher Metaphysik

    in: Internationale Katholische Zeitschrift Communio 45 (Juli/August 2016), 299-308 - kroat. Übersetzung: Subjekt kao instanca valjanosti. Pretpovijest njegova otkrivanja u prostoru krscanske metfizike, in: Medunarodni Katolocki Casopis Communio God. 42 (2016), br. 126, 65-72.

  • Vortrag 22. Juni 2016

    Wege nach Utopia: Ein Glücksversprechen für die Neuzeit?

    Thomas Morus Akademie/Bensberg

  • Seminar 18./19. Juni 2016

    Was macht ein gutes Leben aus? Antwortversuche der philosophischen Lebenskunst

    Thomas Morus Akademie/Bensberg

  • Laudatio 29. April 2016

    Verleihung des Albertus-Magnus-Preises für das Schuljahr 2014/15

    Rathaus der Stadt Köln

  • Vortrag 14. April 2016

    WANZ und das ärztliche Ethos. Verlust des Ärztlichen in einer ökonomisierten Medizin?

    Ärztekammer Nordrhein/Wuppertal